In den letzten Tagen habe ich Ko Tarutao umrundet. Kurz vor meiner Abfahrt habe ich beim Fruehstueck noch zwei Radler getroffen, die schon seit 17 Monaten um die ganze Welt radeln. Sie schwaermen mir von Ko Bulon Le vor, da sollte ich unbedingt mal rueberpaddeln! Gut, steht auf der Liste...
Die 20 km lange Ueberfahrt nach Ko Tarutao hat doch laenger gebraucht als geplant. Mir kam es immer so vor, als wuerde ich nicht vorankommen - und tatsaechlich: Als ich mal das GPS anschalte und mich kurz treiben lasse, zieht es mich mit knapp 1 km/h in die falsche Richtung! Ausserdem wird es gegen Nachmittag verdammt windig und wellig. Frechheit sowas! Nach mehr als 4 h erreiche ich dann doch endlich eine ruhige Bucht zum Zelten.
Ko Tarutao ist ein Nationalpark, und ausser einer Rangerstation und einem Resort gibt es auf der Insel nicht viel. Um die Station mache ich einen weiten Bogen und spare mir so den Eintritt von immerhin 200 Baht. Ganz ruhig ist es trotzdem nicht - ich habe noch nie so viele Fischerboote gesehen wie an der Westseite der Insel!
Am naechsten Tag ist das Wasser zum Glueck wieder ruhig und ich komme schneller voran als geplant. Das abendliche Gewitter hoere ich rechtzeitig kommen und baue fix mein Zelt auf. Der anschliessende Regenschauer ist absolut irre - da koennte sich manche Dusche eine Scheibe von abschneiden! Ich bin aber trotzdem froh, mir mal das Salzwasser aus den Klamotten waschen zu koennen.
Zum Abendessen goenne ich mir mal was richtig Gutes: Aus Deutschland habe ich eine Fertigpackung Kaesspatzen mitgebracht und schippere sie nun seit Wochen durch die Gegend. Lecker lecker, Kaese koennte es hier ruhig oefter geben!
Bereits am 3. Tag habe ich die Insel komplett umrundet. Ich kann zwar nicht in der angepeilten Bucht campieren, weil sich dort offensichtlich ein paar Seenormaden in einer Grotte haeuslich niedergelassen haben, aber ich finde doch noch ein halbwegs akzeptables Plaetzchen. Da ich noch genug Vorraete habe und nicht zurueck in die Zivilisation will, bleibe ich den folgenden Tag einfach in der Bucht, liege faul in der Haengematte und gehe schnorcheln. Der erste Pausentag seit 2 Wochen!
Ueberschattet wird der Tag nur dadurch, dass mir aus heiterem Himmel eine Stange am Zelt bricht. Mit einem kleinen Rohrstueck kann ich die Stelle zum Glueck recht schnell flicken. Dennoch: Schon das zweite VauDe Produkt, dass mir auf der Insel den Geist aufgibt! Einen Tag zuvor ist beim Solarlader die Buchse aus dem Gehaeuse gebrochen. Das wars dann mit der Unabhaengigkeit vom thailaendischen Stromnetz.
Am Freitag packe ich jedoch wieder mein Zeug zusammen und will gerade alles ins Boot raumen, da kommt mir auf einmal der vorderste Spant aus dem Bug entgegen. Aergerlich will ich das Boot zerlegen, um den Spant wieder einzusetzen, aber die Stangen lassen sich keinen Millimeter mehr auseinanderziehen. 4 Wochen Salzwasser haben das Alu vermutlich so korrodieren lassen, dass nun nichts mehr geht. Zudem bemerke ich, dass vorne die Firststange gebrochen ist. Der Bug muss viel wegstecken, schliesslich kracht er bei unruhiger See in jedes Wellental und jedes Mal, wenn ich das Boot an Land ziehe, wird er auch ziemlich belastet.
Mit einem kaputten Boot auf einer einsamen Insel - klasse! Der Weltuntergang steht trotzdem nicht bevor: Das Boot ist zwar nun etwas instabiler, schwimmt aber trotzdem noch. Was aber, wenn bei unruhiger See die naechste Stange bricht? Oder die gebrochene Stange ein Loch in die Haut schlitzt? Schnell paddle ich zurueck zum Festland und komme zum Glueck heil an.
Die 20 km lange Ueberfahrt nach Ko Tarutao hat doch laenger gebraucht als geplant. Mir kam es immer so vor, als wuerde ich nicht vorankommen - und tatsaechlich: Als ich mal das GPS anschalte und mich kurz treiben lasse, zieht es mich mit knapp 1 km/h in die falsche Richtung! Ausserdem wird es gegen Nachmittag verdammt windig und wellig. Frechheit sowas! Nach mehr als 4 h erreiche ich dann doch endlich eine ruhige Bucht zum Zelten.
Ko Tarutao ist ein Nationalpark, und ausser einer Rangerstation und einem Resort gibt es auf der Insel nicht viel. Um die Station mache ich einen weiten Bogen und spare mir so den Eintritt von immerhin 200 Baht. Ganz ruhig ist es trotzdem nicht - ich habe noch nie so viele Fischerboote gesehen wie an der Westseite der Insel!
Am naechsten Tag ist das Wasser zum Glueck wieder ruhig und ich komme schneller voran als geplant. Das abendliche Gewitter hoere ich rechtzeitig kommen und baue fix mein Zelt auf. Der anschliessende Regenschauer ist absolut irre - da koennte sich manche Dusche eine Scheibe von abschneiden! Ich bin aber trotzdem froh, mir mal das Salzwasser aus den Klamotten waschen zu koennen.
Zum Abendessen goenne ich mir mal was richtig Gutes: Aus Deutschland habe ich eine Fertigpackung Kaesspatzen mitgebracht und schippere sie nun seit Wochen durch die Gegend. Lecker lecker, Kaese koennte es hier ruhig oefter geben!
Bereits am 3. Tag habe ich die Insel komplett umrundet. Ich kann zwar nicht in der angepeilten Bucht campieren, weil sich dort offensichtlich ein paar Seenormaden in einer Grotte haeuslich niedergelassen haben, aber ich finde doch noch ein halbwegs akzeptables Plaetzchen. Da ich noch genug Vorraete habe und nicht zurueck in die Zivilisation will, bleibe ich den folgenden Tag einfach in der Bucht, liege faul in der Haengematte und gehe schnorcheln. Der erste Pausentag seit 2 Wochen!
Ueberschattet wird der Tag nur dadurch, dass mir aus heiterem Himmel eine Stange am Zelt bricht. Mit einem kleinen Rohrstueck kann ich die Stelle zum Glueck recht schnell flicken. Dennoch: Schon das zweite VauDe Produkt, dass mir auf der Insel den Geist aufgibt! Einen Tag zuvor ist beim Solarlader die Buchse aus dem Gehaeuse gebrochen. Das wars dann mit der Unabhaengigkeit vom thailaendischen Stromnetz.
Am Freitag packe ich jedoch wieder mein Zeug zusammen und will gerade alles ins Boot raumen, da kommt mir auf einmal der vorderste Spant aus dem Bug entgegen. Aergerlich will ich das Boot zerlegen, um den Spant wieder einzusetzen, aber die Stangen lassen sich keinen Millimeter mehr auseinanderziehen. 4 Wochen Salzwasser haben das Alu vermutlich so korrodieren lassen, dass nun nichts mehr geht. Zudem bemerke ich, dass vorne die Firststange gebrochen ist. Der Bug muss viel wegstecken, schliesslich kracht er bei unruhiger See in jedes Wellental und jedes Mal, wenn ich das Boot an Land ziehe, wird er auch ziemlich belastet.
Mit einem kaputten Boot auf einer einsamen Insel - klasse! Der Weltuntergang steht trotzdem nicht bevor: Das Boot ist zwar nun etwas instabiler, schwimmt aber trotzdem noch. Was aber, wenn bei unruhiger See die naechste Stange bricht? Oder die gebrochene Stange ein Loch in die Haut schlitzt? Schnell paddle ich zurueck zum Festland und komme zum Glueck heil an.
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